Tapas – das Glücksrezept für Schützen

Tapas - Glückrezepte für SchützenNatürlich haben die Schützen nicht nur ein Erfolgsrezept – auch das Glück darf nicht auf der Strecke bleiben! Gabriele Gugetzer hat wunderbar leckere Tapas kreiert – extra für die Kinder der Vorweihnachtszeit – die Schützen! Die kleinen Appetithappen aus Spanien beflügeln die Reiselust und Wandersucht des Schützen. So schön kann das Leben sein, wenn Sie es ausleben dürfen und Menschen an der Seite haben, die Sie gerne (oder wenigstens ohne Tränen) loslassen. Sie haben einfach so viel zu erzählen, wenn Sie zurückkommen!

Die Neugierigen ahnen es – auch ein Liebesrezept muss es noch geben für die Wackeren Genussmenschen mit Pfeil und Bogen. Viel Schokolade ist drin, das sei verraten – das Rezept folgt in den nächsten (wenigen verbleibenden) Schütze-Tagen.

Tapas – Glücksrezepte für den Schützen

Wan-tans mit Hummusfüllung und Tomatenmarmelade
24 TK-Wan-tan-Teigblätter (aus dem Asialaden), aufgetaut
400 g Dose Kichererbsen, abgebraust, abgetropft
2 El Tahinimus
1 Knoblauchzehe, abgezogen, gepresst
2 EL Sherry
3 EL Pistazienkerne
Salz
1 kg aromatische Tomaten
1 kg Einmachzucker 1:1
3 cm Ingwerwurzel, geschält, fein gehackt
1-3 Thai-Chillies, längs halbiert, ohne Samen, fein gehackt
Saft und Zest von 2 Limetten

Teigblätter auf ein Küchentuch nebeneinander legen. Kichererbsen, Tahinimus, Knoblauchzehe, Sherry und Salz nach Geschmack mit dem Zauberstab zu einer cremigen Konsistenz pürieren.
2 Unterteller in die Tiefkühltruhe legen. Tomaten waschen, würfeln. Mit Einmachzucker in einem größeren Topf aufsetzen, restliche Zutaten unterrühren. Aufkochen lassen und 4 Minuten kochen. Geleeprobe auf den eisgekühlten Tellern machen: Wird das Tomatengelee schnell fest und bildet eine Haut, ist es fertig. Sonst noch länger köcheln lassen. Tomatengelee in ein Haarsieb abgießen, feste Zutaten mit dem Kochlöffel gut ausdrücken. In kleine Einmachgläser füllen. Einen großen Topf mit Salzwasser zum Sieden bringen. Auf jedes zweite Wontonblatt 1 EL Hummus legen. Darauf einige Pistazienkerne streuen. Teigränder mit Wasser bestreichen. Restliche leere Teigblätter am Rand ebenfalls mit Wasser bestreichen und über die belegten Blätter legen. Fest andrücken. Im Salzwasser 3-5 Minuten garen, bis sie an die Oberfläche steigen. Mit dem Schaumlöffel aus dem Sud heben, in Tellerchen geben und mit 1 TL Tomatenmarmelade garnieren. Heiß servieren.

Rote und gelbe Paprikaschoten mit Crôutons
2 feste rote Paprikaschoten
2 feste gelbe Paprikaschoten
6 EL Olivenöl extra vergine
1 Knoblauchzehe, abgezogen, in feinen Scheiben
3 Scheiben Ciabattabrot, Würfelgröße nach Wunsch

Ofen auf 180° C vorheizen. Paprikaschoten 30 Minuten auf einem Backblech garen, bis ihre Haut Blasen wirft. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Die Haut lässt sich nun problemlos abziehen. Kerne und Stielansatz entfernen. Paprika in fingerdicke Streifen teilen und mit 2 EL Olivenöl und Knoblauch mengen. Ciabattabrot in einer beschichteten Pfanne im restlichen Olivenöl bei leichter Hitze 20 Minuten knusprig bräunen. Brotwürfel und Paprikascheiben bei Wunsch bereits vorbereiten: Dazu einfach die Würfel mit Paprikascheiben umwickeln. Alternativ bei Tisch individuell zusammenstellen lassen.

Gemüsepüree als Dipp zu Grissini, geröstetem Brot, Bleichselleriestangen
1 kg dicke Bohnen, aus der Hülse befreit (alternativ 250 g TK-Ware)
1 TL Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle
1 EL Hühnerbasis (z. B. von Lacroix), alternativ 200 ml Hühnerfond
2 Knoblauchzehen, abgezogen
1 EL Olivenöl

Alle Zutaten in einem Topf aufwallen lassen, dann 15 Minuten weich garen und abgießen, dabei 2 EL Kochflüssigkeit auffangen. Bohnen aus der Schale drücken. Mitgekochter Knoblauch, Bohnenkerne, Olivenöl und Kochflüssigkeit mit dem Zauberstab zu einer Dippcreme pürieren.
Alternativ eignen sich Erbsen (auch als TK-Ware). Die gleichen Mengen verwenden, doch anstelle des Knoblauch 3 Stängel frische Minze (wer das nicht mag, nimmt frischen Estragon) mitgaren.

Crêpes mit sahniger Kalbfleischfüllung
250 g Mehl
130 ml Milch
130 ml Wasser
1 TL Salz
2 Eier, verschlagen
40 g Butter, zerlassen
6 EL Gänseschmalz
300 g Kalbshack
1 EL Ras el-Hanout (marokkanisches Gewürz)
1 kleine Schalotte, fein gehackt
Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle
2 EL Olivenöl
150 ml Sahne

Aus Mehl, Milch, Wasser, Salz, Eiern und Butter mit dem Küchenmixer einen Teig mixen. 2-5 Stunden stehen lassen, vor Verwendung durch ein Sieb abseihen. Durch das Stehen wird er besonders leicht. In einer beschichteten Pfanne 1/2 TL Gänseschmalz bei Mittelhitze zerlaufen lassen. Eine Suppenschöpfkelle Teig in die Pfanne gießen, trocken werden lassen, nach 2-3 Minuten wenden (das geht auch mit Hilfe eines großen Tellers). Fertige Crêpes auf einem großen Teller übereinander schichten. Unterdessen aus dem Kalbshack mit Fleischgewürz, Schalotte, Salz und Pfeffer eine aromatische Füllmasse mengen. Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, Hackfleisch zugeben, mit einem Pfannenheber ständig wenden und bräunen, damit es in feine Teile zerfällt. Bei leichter Hitze Sahne angießen und 10 Minuten köcheln, bis die Sauce eine klebrige Konsistenz hat. Füllung in die Mitte der Crêpes verteilen und wie einen Brief zuklappen.

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